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ter, Gattin, Freunde, Alles fiel. Der Marſchall von Ar⸗ mentisres, mit dem er auferzogen, und der in demſelben Jahre, als er geboren worden war, war geſtorben; es blieben noch Herr von Chauvelin und Herr von Richelieu.
Beſonders Herr von Chauvelin war von Seiten des Königs der Gegenſtand einer beſonderen Aufmerkſamkeit. Der König intereſſirte ſich außerordentlich für ſeine Ge⸗ ſundheit. Ludwig XV. erkundigte ſich jeden Augenblick bei ihm und bei Andern, wie ſich Herr von Chauvelin befände; dieſe große Freundſchaft bei einem Herzen, deſſen Selbſt⸗ ſucht bekannt war, ſetzte Jedermann in Erſtaunen; man erfuhr eines Tages die Urſache davon.
Bei einem Feſte der Logen(in Saint⸗Germain), hatte ſich Herr von Chauvelin von einem herumziehenden He⸗ renmeiſter prophezeien laſſen, und dieſer hatte prophezeit, daß Herr von Chauvelin ſechs Monate vor dem Könige ſterben wurde.
Dieſe Prophezeiung war Ludwig XV. zu Ohren ge⸗ kommen; daher rührte ſeine Sorge für die Geſundheit des Herrn von Chauvelin.
Nun aber ſollte dieſer letzte Schrecken oder dieſe letzte Warnung ihm nach ſeiner Reiſe zukommen.
Am 23. November 1770 hatte der König bei der Frau Gräfin Du Barry im vertrauten Kreiſe zu Nacht gegeſſen, und hatte im Namen der Gräfin Herrn von Chauvelin eingeladen an dem Nachteſſen Theil zu nehmen; Herr von Chauvelin hatte es angenommen, aber indem er dabei den König bat, nicht zu verlangen, daß er äße, da er ſich ein wenig unwohl fühlte. In der That, bei dem
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