Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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er iſt der General ploͤtzlicher Angriffe und tollkühner Hand⸗ ſtreiche. War die Colonne von Fontenoy nicht auch un⸗ erſchütterlich? Richelieu hatte ſie durchbrochen.

Richelieu erhielt ein unumſchränktes Commando zur See und zu Lande; man füllte ihm ſeine Kaſſen mit fünf⸗ zig Tauſend Louisd'or, man gab ihm die Flotte von Hyeres unter den Befehlen des Herrn de la Galiſſontere, zwölf Linienſchiffe; man fügte dem achtzehn Transportſchiffe hin⸗ zu. Dieſes prachtvolle Geſchwader ging unter Segel. Wohin ging es? 1

Man wird es erfahren, wenn das Fort Saint⸗Philipp genommen ſein wird.—

Das Meer iſt der Verbündete der Engländer. Am Tage nach der Abfahrt erhob ſich ein Sturm, der die Ordnung des Ganges der Flotte unterbrach; drei Tage irrten die Schiffe zerſtreut herum; am 19. April vereinigten ſie ſich im Angeſichte von Minorca. Am 23. April recognos⸗ cirte der Marſchall den Platz ſeines Lagers, und er warf zu gleicher Zeit einen Blick auf das Fort Philipp.

Es iſt überall ein glatter Felſen mit dreißig Fuß tie⸗ fen, in den Granit gehauenen Gräben. Unmöglich, Lauf⸗ graͤben zu eröffnen; der Felſen iſt ſelbſt für das Geſchütz uneinnehmbar. Es iſt eine durch Erſteigen zu nehmende Citadelle; das Ganze beſteht darin, Leitern zu finden, die hoch genug ſind.

— Einſtweilen machte Richelieu den Damen von Minorca ſeine Aufwartung, ließ ihnen Fruͤchte überbringen, ſandte ihnen Bonhons, und erkundigte ſich, ob es unter den Er⸗