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— Ei, Sie wiſſen es wohl, Böſe, ſagte der König, da Sie eine der Perſonen ſind, welche mich quälen.
— Ich, Sire! rief Frau von Mallly aus.
— Ja, Sie; jedenfalls; fuhr der König ſeufzend fort, ſind wir jetzt unſeres Sittenrichters entledigt.
— Welches Sittenrichters?
— Des Kardinals.
— Des Kardinals entledigt, Sie, Sire? o mein Gott!
Und Frau von Malllh richtete ſich wie erſchreckt auf dem Bette auf.
— O! mein Gott, ja, der Brief iſt geſchrieben. her Brief, Sire?
— Der Brief, in welchen ich ihm ſeinen Abſchied gebe.
— Ja, aber er iſt nicht abgegangen, nicht wahr, Sire? fragte Frau von Mailly.
— Meiner Treue, das iſt ganz daſſelbe, da.
— Da?
— Da er dort auf Ihrem Kamine liegt.
Und indem er dieſe Worte ſagte, blickte der König Frau von Mailly mit faſt bittender Miene an.
— Sire, ſagte dieſe, Jedermann weiß, daß Eure Majeſtät der Herr iſt; Jedermann weiß, daß ſie das Recht hat, das zu wollen, was ſie will; dem zu Folge hat Eure Majeſtät Niemand Rechenſchaft abzulegen. Frau von Mailly ſetzte einen ihrer kleinen Füße auf den Fußboden.
— Wo gehen Sie denn hin? fragte der König.
— Herr von Fleury iſt ein guter und vortrefflicher Miniſter, dem Gott ein langes Leben bewilligt hat, weil


