Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſich zurückfallen; er errieth die fürſtlichen Anmaßungen, gegen welche er würde kämpfen muͤſſen, ſobald der alte

Miniſter nicht mehr da wäre, um der Intrigue, wie Gott

dem Meere, zu ſagen: Bis hierher und nicht weiter. Er war daher einfach und allein, halb liegend auf das Bett geſtützt, und indem er dieſen Kopf betrachtete, an welchem die Roſen ſich in harmoniſchen Farben mit dem Puder, und in Mitte des Puders und der Blumen die zitternden Diamanten wie Thautropfen miteinander verſchmolzen.

Das Athemholen entſchlüpfte dem Munde der ſchönen Schläferin in regelmäßigen und abwechſelnden Hauchen.

Der König weckte ſie wieder.

Das erſte, was Frau von Mallly überraſchte, als ſie die Augen aufſchlug, war das ſchwermüthige Ausſehen Ludwigs XV.

— O! mein Gott! rief ſie aus, was hat denn Eure Majeſtät?

Der König ſtieß einen Seufzer aus.

— Ich bin ſehr gequaͤlt, meine Liebe, ſagte er.

— und in welcher Beziehung, Sire?

— In Bezug auf alles das, was vorgeht.

Frau von Mailly erinnerte ſich des am Morgen ihrer Schweſter gegebenen Verſprechens; die Eröffnung, welche ihr der König machte, war gut, ſie wagte es, darauf ein⸗ zugehen.

— Was geht denn ſo Wichtiges vor, Sire? fragte Frau von Mallly, indem ſie ihr liebenswürdigſtes Lächeln zeigte. 3