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von Port⸗Rohal bereits im Stande, gegen den Kardinal zu kämpfen und begann Frankreich zu regieren.
Inzwiſchen trug ſich ein Ereigniß zu, das jedem den Maßſtab ihrer Gewalt gab.
Der ſchöne Herzog de la Trémouille ſtarb an den Blattern. Der ſchöne Herzog war ſehr von ſeinen Jugend⸗ irrthümern zurückgekommen, wenn jedenfalls ſeine Jugend die Irrthümer gehabt hatte, welche man ihr zuſchreibt, er hatte ſich in ſeiner Ungnade auf das Vortrefflichſte benom men, und von Ludwig XV. dem alten Kardinal geopfert, hatte er Abſchied von dem Könige genommen, indem er ihm in's Geſicht ſagte: Sire, Sie ſind nicht mehr würdig, mein Freund zu ſein.
Seine Stelle als Kammerherr war die einzige, welche er behalten hatte.
Er war verheirathet und betete ſeine Frau an; ſie hatten ſich gegenſeitig verſprochen, ſich für den Augenblick zu trennen, wenn der Eine oder die Andere von den Blattern befallen würde, welche weder der Eine noch die Andere gehabt hatte.
Frau de la Trémouille wurde davon befallen, da ſie aber ſelbſt die Krankheit nicht kannte, an welcher ſie litt, ſo benachrichtigte ſie ihren Gatten nicht davon, welcher, obgleich von dem Arzte vor der Gefahr gewarnt, die er liefe, bei ihr bleiben und fortfahren wollte, ſie zu pflegen.
Die Herzogin genaß, aber der Herzog wurde nun auch krank und ſtarb.
Das war eine Trauer unter allen Frauen von Paris; der Herzog wurde wie das Muſter eines Gatten beweint,


