Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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welche die Belagerung von Philippsburg mitgemacht, die Schlachten von Parma und von Guaſtalla-gegen die Kai⸗ ſerlichen gewonnen hatten, und die ſich, mit dem Hute in der Hand, mit gefältelter Manſchette, die Schleife auf der Achſel, vorbereiteten, ohne etwas von alle dem zu verder⸗ ben, die Schlacht von Fontenoy gegen die Engländer zu gewinnen.

Für alle dieſe geiſtreichen, ſpöttiſchen, ausſchweifenden Leute war Verſailles mit ſeinen großen Gemächern, ſeinen langen Gallerien, ſeinem Parke mit geraden Alleen nicht mehr das, was es für die kleinen Nachteſſen bedurfte; ſie bedurften der kleinen Gemächer, der Salons ohne Etikette, in denen man ſich auf Atlas wälzen, ſich in den Spiegeln ſehen, ſich hören konnte, ohne daß man nöthig hatte zu ſchreien.

Ludwig XV. kaufte von Herrn de la Vallière Choiſy; Choiſy wird das Marly Ludwig XV. werden.

Nun machten ſich Lemoine, Croyſeveaux, Pizalle und Boucher an das Werk, die Einen, um den Marmor zu behauen, die Andern, um die Leinwand zu bedecken. Eine ganze Welt von Satyrn, von Nymphen, von Najaden, von bekränzten, bebänderten, gepuderten Hirten und Hirtinnen entſtand, belebte und verbreitete ſich in den Gärten, lehnten ſich an die Mauern; es blieben noch die Diener, dieſe langweiligen Zeugen, dieſe plauderhaften Frondeurs. Loriot ſchaffte ſie ab, Loriot, der geſchickte Mechaniker, welcher jene Tiſche erfand, die man Mägde und Dienſtwillige nannte, die durch den Fußboden verſchwanden, indem ſie die Karte der Weine, der Gerichte und der Früchte