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ſteigen. Da nun aber die Verheirathung der Infantin mit dem Könige Ludwig XV. einer der Traͤume geweſen war, deren Verwirklichung er mit der größten Freude ge⸗ nährt hatte, ſo nahm Philipp v. dieſe Zurückſendung als eine große Beleidigung auf, und ſandte gleichfalls die Kö⸗ nigin, die Wittwe Ludwigs I., und Mademoiſelle von Beaujolois, ihrer für den Infanten Don Carlos beſtimm⸗ ten Schweſter, nach Frankreich zurück.
Aber es genügte nicht, den König durch die Zurück⸗ ſendung der Infantin frei gemacht zu haben, man mußte das Kind durch eine Jungfrau erſetzen. Der Herr Herzog warf daher die Augen auf Frankreich und auf Europa, um eine Prinzeſſin zu ſuchen, welche auf das Schnellſte die Gattin des Königs werden könnte.
Seine Augen richteten ſich zuerſt auf Mademoiſelle von Vermandois, ſeine Schweſter. Auf dieſe Weiſe wurde er Schwager des Königs, und im Falle einer Regentſchaft fand ſein Ehrgeiz an der Wittwe des Königs eine neue Stütze.
Der Herr Herzog berieth Frau von Prie, ohne deren Rath er nichts Wichtiges unternahm, und Frau von Prie war für Mademoiſelle von Vermandois.
Wir haben ſo eben geſagt, wie groß der Einfluß der Frau von Prie war, ſagen wir jetzt, wie ſie ihn erlangt hatte.
Es gab im Anfange des Jahrhunderts, deſſen Ge⸗ ſchichte wir ſchreiben, ein Wirthshaus an dem Fuße der Alpen. Dieſes Wirthshaus war von einem Gaſtwirthe, Namens Paris, und von vier großen und wohlgebauten


