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Seine Majeſtät nicht beſſer thun könnte, als den anweſen⸗ den Herrn Herzog zu bitten, die Laſt aller Angelegenheiten zu übernehmen und die Stelle als Premierminiſter anzu⸗ nehmen, welche durch den Tod des Herrn Herzogs von Orleans erledigt worden ſei.
Der König blickte den Herrn Biſchof von Fréjus an, wie um in ſeinen Augen zu leſen; als er hierauf bemerkte, daß ſeine Augen übereinſtimmend mit ſeinen Worten wä⸗ ren, willigte er mit einem Nicken des Kopfes in den An⸗ trag.
Sogleich ſtattete der Herr Herzog ſeinen Dank ab. Was La Vrillisre anbelangt, ſo zog er, außer ſich vor Vergnügen über das ſchnelle Gelingen dieſer wichtigen An⸗ gelegenheit, den nach dem des Herrn Herzogs von Orleans abgeſchriebenen Eid des Premierminiſters aus ſeiner Taſche, und ſtellte Herrn von Fréjus laut den Antrag, ihn denſel⸗ ben auf der Stelle leiſten zu laſſen.
Herr von Fréjus wandte ſich um, ſagte zu dem Kö⸗ nige, daß das ſchicklich wäre, und der Herzog leiſtete auf der Stelle den Eid. Faſt ſogleich nach dem geleiſteten Eide verließ der Herr Herzog das Kabinet. Die Menge folgte ihm, ſo daß eine Stunde nach dem Tode des Herrn Herzogs von Orleans und bevor ſein Sohn, der ſich bei ſeiner Maitreſſe in Paris befand, nur von dieſem Tode unterrichtet war, Alles abgemacht war.
Widmen wir dem Prinzen, dem La Vrilliére und Fleury auf eine ſo leichtfertige Weiſe das Erbe des Herrn Herzogs von Orleans gegeben hatten, einige Zeilen.
Er war der Sohn Ludwigs von Bourbon⸗Condé,


