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erbietig bei Euch zu empfehlen, Euch Eure Kammerjung⸗ fer zu ſchicken, und mich mit dem Wege zu beſchaͤftigen, den Ihr Eurer Seits einſchlagen ſollt.
— Ich meiner Seits, mein Herr, antwortete ich, ich bin Edelfraͤulein, wie Ihr Edelmann ſeid; haltet alle Eure Verſprechungen, und ich werde alle die meini⸗ gen halten. 4
— Das iſt Alles, was ich wuͤnſche, ſagte der Graf, und dieſes Verſprechen verſichert mich, daß ich bald der Gluͤcklichſte der Maͤnner ſein werde.
Bei dieſen Worten verneigte er ſich und verließ das Zimmer.
Fuͤnf Minuten nachher trat Gertrude ein.
Die Freude dieſes guten Maͤdchens war groß; ſie hatte geglaubt, daß man ſie fuͤr immer von mir tren⸗ nen wollte. Ich erzaͤhlte ihr, was ſo eben vorgefallen war; ich bedurfte Jemandes, der in alle meine Anſich⸗ ten eingehen, alle meine Wuͤnſche unterſtuͤtzen, bei Ver⸗ anlaſſung auf ein halbes Wort verſtehen, auf einen Wink und auf eine Geberde gehorchen konnte. Die Nach⸗ giebigkeit des Herrn von Monſoreau verwunderte mich, und ich fuͤrchtete irgend einen Einhruch in den Vertrag, der zwiſchen uns abgeſchloſſen war. 3
Als ich meine Erzaͤhlung endigte, hoͤrten wir den Hufſchlag eines ſich entfernenden Pferdes. Ich eilte an das Fenſter, es war der Graf, welcher im Galopp den Weg wieder einſchlug, auf dem wir gekommen waren. Warum ſchlug er dieſen Weg wieder ein, anſtatt voran⸗ zugehen? Das konnte ich nicht begreifen. Aber er hatte
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