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„ worden, war ein Mann von unſrer Bedeckung voraus⸗ geſprengt. Ein wohlthuendes Feuer brannte in dem Ka⸗ mine eines ziemlich ſauberen Zimmers, und ein Bett war friſch gedeckt.
— Das iſt Euer Zimmer, Fraͤulein, ſagte der Graf, ich werde Eure Befehle erwarten.
Er verneigte ſich, verließ das Zimmer und ließ mich allein.
Meine erſte Sorge war, mich der Lampe zu naͤhern, und den Brief meines Vaters aus meinem Buſen zu nehmen;... da iſt er, Herr von Buſſy, ich mache Euch zu meinem Richter, leſet.
Buſſy nahm den Brief und las:
„Meine innig geliebte Diana, wenn, wie ich nicht zweifele, Du meiner Bitte nachgebend dem Grafen von Monſoreau gefolgt biſt, ſo wird er Dir geſagt haben, daß Du das Ungluͤck gehabt, dem Her⸗ zoge von Anjou zu gefallen, und daß dieſer Prinz es war, der Dich hatte entfuͤhren und nach dem Schloſſe Beauge bringen laſſen; urtheile nach dieſer Gewalt⸗ that, weſſen der Herzog faͤhig und welches die Schande iſt, die Dich bedrohet. Wohlan! Es giebt ein Mit⸗ tel, dieſer Schande zu entgehen, die ich nicht uͤberle⸗ ben wuͤrde: naͤmlich unſeren edlen Freund zu heira⸗ then; einmal Graͤfin von Monſoreau, iſt es ſeine Gattin, welche der Graf vertheidigen wird, und er hat mir geſchworen, Dich durch alle Mittel zu verthei⸗ digen. Mein Wunſch iſt demnach, meine geliebte Toch⸗ ter, daß dieſe Heirath ſo bald als moͤglich ſtattfindet,


