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fortzufuͤhren, aber er ſagt mir nicht, wohin Ihr mich fuͤhrt.
— Ich fuͤhre Euch dorthin, wo der Baron Euch er⸗ wartet, Fraͤulein.
— und wo erwartete er mich?
— Auf dem Schloſſe Méridor.
— Ich werde alſo meinen Vater wiederſehn?
— In zwei Stunden.
— O, mein Herr, wenn Ihr die Wahrheit ſagt...
Ich unterbrach michz der Graf erwartete ſicht⸗ lich das Ende meines Satzes.
— Rechnet auf meine ganze Dankbarkeit, fuͤgte ich mit bebender und geſenkter Stimme hinzu, denn ich er⸗ rieth, was er von dieſer Dankbarkeit erwarten konn⸗ te, und was ich nicht die Kraft hatte ihm auszudruͤcken.
— Dann ſeid Ihr alſo bereit mir zu folgen, Fraͤu⸗ lein? ſagte der Graf.
Ich blickte Gertruden beſorgt an; es war leicht zu ſehen, daß das finſtere Geſicht des Grafen ſie nicht mehr beruhigte, als mich.
— Bedenkt, daß jede Minute, die entflieht, bei Wei⸗ tem koſtbarer fuͤr Euch iſt, als Ihr Euch vorſtellen koͤnnt, ſagte er. Ich habe mich ungefaͤhr um eine halbe Stunde verſpaͤtet; es wird bald zehn Uhr ſein, und habt Ihr nicht die Nachricht erhalten, daß der Prinz um zehn Uhr auf dem Schloſſe Beaugé ſein wuͤrde?
— Leider ja! antwortete ich.
— Sobald der Prinz einmal hier iſt, vermag ich Nichts mehr fuͤr Euch, als ohne Hoffnung mein Leben


