Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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men meines Vaters anbot, um ſo ſchaͤtzbarer. Ich hatte alſo keine andere Hoffnung mehr, als auf ihn.

Unſere Nachforſchungen begannen von Neuem, meine Blicke und die Gertrudens verließen, durch die Fenſter⸗

ſcheiben forſchend, den Teich und dieſen Theil des Wal⸗

des nicht, welcher unſeren Fenſtern gegenüͤber lag. Auf der ganzen Strecke, die unſere Blicke uͤberſehen konnten, ſahen wir Nichts, was ſich auf unſere Hoffnungen be⸗ ziehen und ſie zu unterſtuͤtzen vermogte.

Die Nacht kam herbeiz da wir aber im Monat Januar waren, ſo brach die Nacht fruͤh an; vier bis fuͤnf Stunden trennten uns noch von dem entſcheidenden Augenblicke; wir warteten mit Bangigkeit.

Es war eine jener ſchoͤnen hellen Winternaͤchte, waͤh⸗ rend welcher, wenn es nicht ſo kalt waͤre, man glau⸗ ben koͤnnte, es ſei gegen Ende des Fruͤhlings, oder ge⸗ gen Anfang des Herbſtes: der Himmel glaͤnzte mit Tau⸗ ſend Sternen beſaͤet, und in einer Ecke des Himmels erleuchtete der Mond gleich einer Sichel die Landſchaft mit ſeinem Silberlichte; wir oͤffneten das Fenſter von Gertrudens Zimmer, welches jeden Falles minder ſtreng beobachtet ſein mußte, als das meinige.

Gegen ſieben Uhr ſtieg ein leichter Nebel aus dem Teiche auf, aber gleich einem Schleier von durchſichtiger Gaze verhinderte dieſer Nebel nicht zu ſehen, oder viel⸗ mehr, ſich an die Dunkelheit gewoͤhnend, war es unſe— ren Augen gelungen, durch dieſen Nebel zu dringen.

Da uns Nichts beiſtand, die Zeit zu meſſen, ſo haͤtten wir nicht ſagen koͤnnen, wie viel Uhr es waͤre, ..3*

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