Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Buſſy gehorchte und las:

—„Ein ungluͤcklicher Prinz, dem Eure goͤttliche „Schoͤnheit im Herzen getroffen, wird heute Abend „um zehn Uhr kommen, um ſich bei Euch in Bezug „auf ſein Verfahren gegen Euch zu entſchuldigen; „ein Verfahren, das, wie er ſelbſt wohl fuͤhlt, keine „andere Entſchuldigung hat, als die unuͤberwindliche „Liebe, welche er fuͤr Euch empfindet.

Franz.“

— Dieſer Brief war alſo wirklich von dem Herzoge von Anjou? fragte Diana.

— Leider, ja, antwortete Buſſy, es iſt ſeine Hand und ſeine Unterſchrift. ⅓

Diana ſeufzte. ½

— Sollte er weniger ſchuldig ſein, als ich ihn glaubte? murmelte ſie.

— Wer, der Prinz? fragte Buſſy.

— Nein, er, der Graf von Monſoreau.

Jetzt war es Buſſy, der nun auch ſeufzte.

— Fahrt fort, gnaͤdige Frau, ſagte er, und wir wer⸗ den den Prinzen und den Grafen beurtheilen.

— Dieſer Brief, den ich damals keinen Grund hatte, fuͤr nicht echt zu halten, da er ſo ganz mit mei⸗ nen eigenen Befuͤrchtungen uͤbereinſtimmte, deutete mir, wie ſie Gertrude vorausgeſehen, die Gefahr an, der ich ausgeſetzt war, und machte mir die Dazwiſchenkunft jenes unbekannten Freundes, der mir ſeinen Beiſtand im Na⸗