Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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½ Aufen e dem Schloſſe Beaugé und die vermeint⸗ ice Chne etung erklaͤrt, die uns umgab. Der Herzog von Anjou hatte mich auf dem von Herrn von Mon⸗ ſoreau gegebenen Feſte geſehen; der Herzog von Anjou hatte ſich in mich verliebt, zmein Vater war gewarnt worden, und hatte mich den Verfolgungen entziehen wollen, deren Gegenſtand ich⸗ ohne Zweifel werden wuͤr⸗ de; er hatte mich von Moridor entfernt; aber, entwe⸗ 4 der durch einen ungetreuen Diener, oder durch einen un⸗ gluͤcklichen Zufall verrathen, war ſeine Vorſicht nutzlos geweſen, und ich war in die Haͤnde des Mannes gefal⸗. len, dem er mich vergebens zu entziehen getrachtet 5 hatte. Ich blieb bei dieſem Gedanken ſtehen, dem einzigen, der wahrſcheinlich, und in Wirklichkeit dem einzigen, der wahr war. Auf die Bitten Gertrudens trank ich eine Schale 1 Milch und aß ein wenig Brod. Der Morgen verfloß damit, ſinnloſe Fluchtplaͤne zu 1 machen. Indeſſen konnten wir Hundert Schritte weit vor uns einen mit ſeinen Rudern vollſtaͤndig verſehenen Nachen in dem Schilfe befeſtigt ſehen. Gewiß, wenn ſich dieſe Barke in unſerem Bereiche befunden haͤtte, ſo wuͤrden meine durch den Schrecken erhoͤheten Kraͤfte ver⸗ bunden mit den natuͤrlichen Kraͤften Gertrudens genuͤgt haben, um uns aus der Gefangenſchaft zu ziehen. Waͤhrend dieſes Morgens ſtoͤrte uns Nichts. Man trug uns das Mittageſſen auf, wie man uns das Fruͤh⸗ ſtuͤck aufgetragen hatte; ich ſank vor Schwaͤche um.

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