Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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er war eine letzte Huͤlfe gegen we6 u letzte Zuflucht gegen die Entehrung.— Wir verſchloſſen die Laͤden wieder. Ich warf mich

ganz angekleidet guf mein Bett. Gertitemugi ſich in

einen Seſſel und ſchlief zu meinen Fuͤßen.

Zwanzig Male erwachte ich waͤhrend die Nacht ploͤtztich von unerhoͤrten Schrecken befallen; aber Nichts rechtfertigte dieſe Schrecken, als die Lage, in welcher ich mich befand; Nichts deutete ſchlimme Abſichten gegen mich an; Alles ſchlief im Gegentheile im Schloſſe, oder ſchien zu ſchlafen, und kein anderes Getoͤſe, als das Ge⸗ ſchrei der Sumpfvoͤgel unterbrach die Stille der Nacht.

Der Tag brach an: obgleich er der Landſchaft den erſchreckenden Charakter nahm, welche ihm die Dunkel⸗ heit verleiht, ſo beſtaͤtigte mich doch der Tag in meinen Befuͤrchtungen der Nacht; jede Flucht war ohne aͤußere Huͤlfe unmoͤglich, und woher konnte uns dieſe Huͤlfe kommen? 8

Gegen neun Uhr klopfte man an unſere Thuͤre: ich ging in Gertrudens Zimmer, indem ich ſagte, daß ſie zu oͤffnen erlauben koͤnnte.

Diejenigen, welche klopften, und die ich durch un⸗ ſere Verbindungsthuͤre ſehen konnte, waren unſere Die⸗ ner von geſtern; ſie kamen, das Abendeſſen fortzutra⸗ gen, das wir nicht beruͤhrt hatten, und das Fruͤhſtuͤck zu bringen.

Gertrude richtete einige Fragen an ſie, aber ohne geantwortet zu haben, verließen ſie wieder das Zimmer.

Ich kehrte nun zuruͤck, Alles war mir durch unſeren