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er ſich erinnere, ihn ehedem an dem Hofe Koͤnig Hein⸗ richs geſehen zu haben, und daß er ihn mit Vergnügen wiederſehen wuͤrde.
Mein erſter Gedanke war, meinen Vater zu bitten, die Einladung auszuſchlagen, und gewiß haͤtte ich dar⸗ auf beſtanden, wenn die Einladung blos im Namen des Herrn von Monſoreau gemacht worden waͤre, aber der Prinz hatte Antheil an der Einladung, und mein Vater fuͤrchtete, Seine Hoheit durch eine abſchlaͤgliche Antwort zu verletzen.
Wir begaben uns alſo zu dieſem Feſte: Herr von Monſoreau empfing uns, als ob Nichts unter uns vor⸗ gefallen waͤre, ſein Benehmen gegen mich war weder
gleichguͤltig noch gezwungen; er behandelte mich wie alle
anderen Damen, und ich war gluͤcklich, weder im Guten noch im Boͤſen der Gegenſtand irgend einer Auszeichnung von ſeiner Seite geweſen zu ſein.
Dem war nicht ſo mit dem Herzoge von Anjou. Sobald er mich gewahr wurde, heftete ſich ſein Blick auf mich, um mich nicht mehr zu verlaſſen. Ich fuͤhlte mich unter der Laſt dieſes Blickes unbehaglich, und ohne meinem Vater zu ſagen, was mich wuͤnſchen ließe den Ball zu verlaſſen, beſtand ich ſo dringend darauf, daß wir uns als die erſten entfernten.
Drei Tage nachher erſchien Herr von Monſoreau in, Méridor; ich wurde ihn von Ferne in der Allee des Schloſſes gewahr und zog mich in mein Zimmer zurück.
Ich hatte Furcht, daß mein Vater mich rufen laſſen moͤgte; dem geſchah aber nicht ſo. Nach Verlauf einer
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