Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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des Unfalles waͤre, und hatte verlangt, ſich bei mir zu

entſchuldigen, indem er ſagte, daß er nicht eher gluͤcklich

ſein wuͤrde, als bis er die Vergebung aus meinem Mun⸗ de hoͤre.

Es waͤre laͤcherlich geweſen, ſeinen Beſuch abzuwei⸗ ſen; trotz meines Widerwillens willigte ich darein.

Am folgenden Tage erſchien er, ich hatte das Laͤcher⸗ liche meiner Lage eingeſehn: die Jagd iſt ein Vergnügen, welches die Frauen oft ſelbſt theilen; ich war es dem⸗ nach, die ſich in gewiſſer Art uͤber dieſe laͤcherliche Ge⸗

mmüͤthserſchuͤtterung vertheidigte, welche ich auf die Zaͤrt⸗

lichkeit ſchob, die ich fuͤr die arme Daphne hegte.

Nun ſpielte der Graf den Untroͤſtlichen und zwanzig Male verſicherte er mir auf ſeine Ehre, daß, wenn er haͤtte errathen koͤnnen, daß ich irgend eine Theilnahme fuͤr ſein Opfer hegte, er ein großes Gluͤck darin gefun⸗ den haben wuͤrde, es zu verſchonen. Doch ſeine Betheu⸗ rungen uͤberzeugten mich nicht, und der Graf entfernte ſich, ohne daß er den ſchmerzlichen Eindruck aus meinem Herzen haͤtte verwiſchen koͤnnen, den er in ihm hervor⸗ gebracht.

Als er uns verließ, bat der Graf meinen Vater um die Erlaubniß wiederkommen zu duͤrfen. Er war in Spanien geboren und in Madrid erzogen worden; fuͤr den Baron war es ein Reiz, von einem Lande zu ſpre⸗ chen, in dem er ſich ſo lange aufgehalten hatte. Außer⸗ dem war der Graf von guter Geburt, Unterſtatthalter der Provinz, und, wie man ſagte, der Guͤnſtling des Herzogs von Anjou; mein Vater hatte alſo keinen Grund,