Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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meine Geberden und durch meine Bitten, ſich Herr von Monſoreau ſo eilte, um ihm Huͤlfe zu leiſten, als ich ihn ploͤtzlich, in der Naͤhe Daphnes angelangt, ſeinen Hirſchfaͤnger ziehen ſah; ein Sonnenſtrahl, der ſich auf ihm ſpiegelte, ließ einen Blitz aus ihm ſpruͤhen, dann verſchwand der Blitz: ich ſtieß einen Schrei aus, die ganze Klinge hatte ſich in die Gurgel des armen Thieres geſenkt. Eine blutige Welle ſprudelte hervor, und faͤrb⸗ te das Waſſer des Teiches roth. Die Hirſchkuh ſchrie in ihrem Todeskampf auf klaͤgliche Weiſe, ſchlug das Waſſer mit ihren Fuͤßen, richtete ſich faſt gerade auf, und ſank todt zuruͤck.

Ich ſtieß einen faſt eben ſo ſchmerzlichen Schrei aus, als den ihrigen, und ſank ohnmaͤchtig auf das Ufer des Teiches.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem Zim⸗ mer des Schloſſes Beaugé, und mein Vater, den man hatte holen laſſen, weinte an meinem Bette.

Da es nichts Anderes, als eine, ohne Zweifel durch die Ueberreizung des Laufens hervorgebrachte nervoͤſe Kriſis war, ſo konnte ich ſchon am folgenden Tage nach Meridor zuruͤckkehren. Indeſſen huͤtete ich waͤhrend drei bis vier Tagen das Zimmer.

Am vierten ſagte mir mein Vater, daß Herr von

Monſoreau, welcher mich in dem Augenblicke geſehen,

wo man mich ohnmaͤchtig forttrug, waͤhrend der ganzen Zeit, daß ich leidend geweſen, gekommen ſei, um ſich nach meinem Befinden zu erkundigen; er war untroͤſtlich geweſen, als er erfahren, daß er die unfreiwillige Urſache