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So eilend, ohne zu wiſſen, wohin ich ginge, legte ich eine halbe Stunde zuruͤck; ſeit langer Zeit hatte ich die Hirſchkuh, Meute und Jaͤger aus dem Geſichte ver⸗ loren. Bald hoͤrte ich das Gebell nicht mehr, ich ſank an dem Fuße eines Baumes zu Boden und begann zu weinen. Ich befand mich ungefaͤhr ſeit einer Viertel⸗ ſtunde dort, als ich in der Ferne das Getoͤſe der Jagd zu erkennen glaubte; ich irrte mich nicht, dieſes Getoͤſe naͤherte ſich von Moment zu Moment; in einem Augen⸗ blicke war es in ſo geringer Entfernung, daß ich nicht zweifelte, die Jagd muͤſſe ſo nahe voruͤber kommen, daß ich ſie ſehen koͤnnte. Ich ſtand auf der Stelle auf und eilte in der Richtung fort, von wo ſie ſich mel⸗ dete.
In der That, ich ſah in einer Lichtung die arme keuchende Daphne voruͤberkommen, ſie hatte nur noch ein einziges Kalb; das andere hatte der Ermuͤdung un⸗ terlegen und war ohne Zweifel von den Hunden zerriſſen worden.
Sie ſelbſt wurde ſichtlich muͤde; der Raum zwiſchen ihr und der Meute war minder groß, als das erſte Mal; ihr Lauf war zu ſtoßweiſen Spruͤngen geworden, und als ſie vor mir voruͤber kam, ſchrie ſie traurig.
— Wie das erſte Mal bemuͤhete ich mich vergebens, gehoͤrt zu werden. Herr von Monſoreau ſah Nichts, als das Wild, das er verfolgte; das Horn am Munde und raſend blaſend, ſprengte er noch ſchneller voruͤber, als da ich ihn zuerſt geſehen hatte.
Hinter ihm feuerten drei his vier Jaͤger mit Horn


