Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Leute anzutreffen, und ſie zu bitten, dieſe Verfolgung

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ſtadt der Provinz geſchickt haͤtte. Einige Tage nachher wußte man, daß dieſer Unterſtatthalter angekommen waͤre, und daß er ſich Graf von Monſoreau nenne.

Warum traf mich dieſer Name im Herzen, als ich ihn ausſprechen hoͤrte? Ich vermag mir dieſe ſchmerzliche Empfindung nur durch eine Ahnung zu erklaͤren.

Acht Tage verfloſſen. Man ſprach in der ganzen Gegend viel und ſehr verſchiedentlich uͤber den Herrn von Monſoreau. Eines Morgens erſchallten die Waͤlder von Hoͤrnerklang und Hundegebell, ich eilte bis an das Gitter des Parkes, und langte gerade zur rechten Zeit an, um Daphne, von einer Meute verfolgt, wie der Blitz voruͤber kommen zu ſehen; ihre beiden Kaͤlber folg⸗ ten ihr.

Einen Augenblick nachher ſprengte ein Mann auf ei⸗ nem ſchwarzen Pferde, das Fluͤgel zu haben ſchien, gleich einer Erſcheinung voruͤber, das war Herr von Mon⸗ ſoreau.

Ich wollte einen Schrei ausſtoßen, ich wollte um Gnade fuͤr meinen armen Schuͤtzling bitten, aber er hoͤrte meine Stimme nicht, oder gab nicht Acht darauf, ſo ſehr war er durch das Feuer ſeiner Jagd fortgeriſſen. Nun, ohne mich mit der Beſorgniß zu beſchaͤftigen, welche ich meinem Vater verurſachen wuͤrde, wenn er 3 meine Abweſenheit bemerkte, eilte ich in der Richtung fort, in welcher ich die Jagd ſich hatte entfernen ſehen; ich hoffte entweder den Grafen ſelbſt oder einige ſeiner

unterbrechen, welche mir das Herz zerriß..