Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Endlich ſah ſie ein, daß ſie dieſes zu viel ſagende Schweigen brechen muͤßte.

Ihr habt auf eine meiner Fragen geantwortet, mein Herr, aber nicht auf die andere: ich habe Euch gefragt, wer Ihr ſeid, und Ihr habt es mir geſagt, aber ich habe Euch auch gefragt, aus welcher Urſache Ihr Euch hier befaͤndet, und auf dieſe Frage habt Ihr Nichts geantwortet.

Aus den wenigen Worten, gnaͤdige Frau, welche ich von Eurer Unterredung mit Herrn von Monſoreau aufgefangen, habe ich erſehen, daß meine Gegenwart ſich auf eine ganz natuͤrliche Weiſe durch die Erzaͤhlung erklaͤren wuͤrde, welche Ihr die Guͤte gehabt habt, mir zu verſprechen. Habt Ihr mir nicht ſelbſt ſo eben geſagt, daß ich erfahren ſollte, wer Ihr waͤret?

O ja, Graf, ich will Euch Alles erzaͤhlen, ant⸗ wortete Diana, Euer Name hat mir genuͤgt, um mir gaͤnzliches Vertrauen einzufloͤßen, denn ich habe Euren Namen oft als den Namen eines muthigen Mannes aus⸗ ſprechen hoͤren, deſſen Biederkeit und deſſen Ehre man Alles anvertrauen koͤnnte.

Buſſy verneigte ſich.

Aus dem Wenigen, was Ihr gehoͤrt habt, ſagte Diana, werdet Ihr verſtanden haben, daß ich die Toch⸗ ter des Barons von Méridor bin, und ich muß hinzu⸗ fuͤgen, daß ich die einzige Erbin eines der edelſten und

aͤlteſten Namen von Anjou bin. 3

Es gab dort einen Baron von Meridor, ſagte

Buſſy, welcher, wiewohl er bei Pavia recht gut ſeine

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