I.
Wer Diana von Méridor war.
Buſſy erhob ſich ganz berauſcht uͤber ſein Gluͤck, und trat mit Diana in den Salon, den Herr von Mon⸗ ſoreau ſo eben verlaſſen hatte.
Er blickte Diana mit dem Erſtaunen der Bewun⸗ derung an; er hatte nicht geglaubt, daß die Frau, wel⸗ che er ſuchte, den Vergleich mit der Frau ſeines Trau⸗ mes aushalten koͤnnte, und jetzt uͤbertraf die Wirklichkeit das bei Weitem, was er fuͤr eine Laune ſeiner Einbil⸗ dungskraft gehalten hatte.
Diana war achtzehn bis neunzehn Jahr alt, das
und der Schoͤnheit, welche den Blumen ihren reinſten Schmelz, den Fruͤchten ihren reizendſten Sammet ver⸗ leihet; man konnte ſich uͤber den Ausdruck von Buſſys Blick nicht taͤuſchen. Diana fuͤhlte ſich bewundert, und
*
heißt, ſie war in dieſer erſten Entwickelung der Jugend
es fehlte ihr die Kraft, Buſſy aus ſeinem Entzuͤcken zu
*
zeihen.
—x


