Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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wir auf. Eure Hoheit hat Feinde. Wer weiß, was man

gegen Sie zu verſuchen wagen wuͤrde?

— Wohlan, gehen wir, ich willige ein, aber um zuruͤckzukehren.

— Zum Mindeſten aber nicht dieſe Nacht, gnaͤdiger Herr. Moͤge Eure Hoheit meine Befuͤrchtungen wuͤrdi⸗ gen: ich ſehe uͤberall Hinterhalte, und gewiß iſt es mir wohl erlaubt, ſolchen Schrecken zu haben, wenn ich den erſten Prinzen von Geblut begleite,... den Erben der Krone, den ſo viele Leute ein Intereſſe haben, nicht er⸗ ben zu ſehen.

Dieſe letzten Worte machten einen ſolchen Eindruck auf Franz, daß er ſich auf der Stelle zum Ruͤckzuge ent⸗ ſchloß; indeſſen geſchah es nicht, ohne gegen das Miß⸗ geſchick dieſes Zuſammentreffens zu fluchen und ſich im Inneren vorzunehmen, den fuͤnf Edelleuten zu gelegener Zeit die Unannehmlichkeit zu erwidern, die ſie ihm ver⸗ anlaßt haͤtten.

— Es ſei, ſagte er, kehren wir nach dem Hotel zuruͤck; wir werden dort Buſſy wiederfinden, der von dieſer verwuͤnſchten Hochzeit zuruͤckgekehrt ſein muß, er wird irgend einen tuͤchtigen Streit angezettelt, und irgend einen dieſer Mignons getoͤdtet haben oder morgen fruͤh toͤdten, und das wird mich troͤſten.

— Es ſei, gnaͤdiger Herr, ſagte d'Aurilly, hoffen wir auf Buſſy. Mir iſt Nichts lieber, und ich habe in dieſer Beziehung, wie Eure Hoheit, das groͤßte Ver⸗ trauen zu ihm.

Und ſie brachen auf.