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nach dieſer Seite gehen ſehn. Das hat uns ſeltſam ge⸗ ſchienen, ſo daß wir haben wiſſen wollen, in welcher Abſicht ein Gatte ſeine Frau in der erſten Nacht ſeiner Verheirathung verließe.
Die Entſchuldigung war annehmbar, denn aller Wahrſcheinlichkeit nach wuͤrde der Herzog von Anjou am folgenden Tage erfahren haben, daß Saint⸗Luc nicht im Hotel Montmorency geſchlafen haͤtte, und dieſe Nach⸗ richt zufaͤllig mit dem uͤbereinſtimmen, was ihm Schom⸗ berg ſo eben geſagt hatte.
— Fuͤr Herrn von Saint⸗ Luc? Ihr habt mich fuͤr Herrn von Saint⸗Luc gehalten, meine Herren?
— Ja gnaͤdiger Herr, erwiderten die fuͤnf Gefaͤhr⸗ ten im Chor.
— Und ſeit wann kann man ſich ſo uͤber uns Beide irren? ſagte der Herzog von Anjou. Herr von Sajint⸗Luc iſt um einen Kopf groͤßer, als ich.
— Das iſt wahr, gnaͤdiger Herr, ſagte Quelus; aber er iſt gerade von der Geſtalt des Herrn von Aurilly, welcher die Ehre hat, Euch zu begleiten.
— Dann iſt die Nacht ſehr dunkel, gnaͤdiger Herr, erwiderte Maugiron.
— Dann, da wir einen Mann einen Schluͤſſel in ein Schloß ſtecken ſahen, ſo haben wir ihn fuͤr den An⸗ geſehenſten unter Euch gehalten, murmelte d'O.
— Endlich, ſagte Quelus, koͤnnen Eure Gnaden nicht vorausſetzen, daß wir auch nur einen Schatten von boͤſem Gedanken in Bezug auf Euch gehabt haͤtten, nicht einmal den, Eure Vergnuͤgungen zu ſtoͤren.
Die Dame von Monſoreau. Erſter Band. 4


