Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die Winternaͤchte die Voruͤberkommenden noch vorſichtiger machten, als die Sommernaͤchte.

Diejenige, waͤhrend welcher ſich die Ereigniſſe zu⸗ trugen, welche wir bereits erzaͤhlt haben und noch folgen werden, war ſo kalt, ſo dunkel und ſo mit ſchwarzen und tief gehenden Wolken beladen, daß Niemand hin⸗ ter den Schießſcharten der koͤniglichen Feſte dieſe erſehnte Schildwache bemerkt haͤtte, welche ihrer Seits ſehr ver⸗ hindert geweſen waͤre, die auf dem Platze voruͤber kom⸗ menden Leute zu erkennen.

Nach der inneren Seite der Stadt zu erhob ſich vor dem Thore Saint⸗Antoine kein Haus, ſondern nur hohe Mauern. Dieſe Mauern waren zur Rechten die der Kirche Saint-Paul, und zur Linken die des Hotels des Tournelles. An dem aͤußerſten Ende dieſes Hotels,

nach der Seite der Straße Sainte⸗Catharine hin, bil⸗

dete die Mauer dieſen zuruͤcktretenden Winkel, von dem

Saint⸗Lue Buſſy geſagt hatte.

Dann kamen die einzeln ſtehenden, zwiſchen der Straße Jouy und der großen Straße Saint⸗Antoine gelegenen Haͤuſermaſſen, denen zu jener Zeit die Straße des Billettes und die Sanct Katharinen⸗Kirche gegen⸗ uͤber lag.

Außerdem erleuchtete keine Laterne den ganzen Theil des alten Paris, den wir ſo eben beſchrieben haben. In

den Naͤchten, wo der Mond es uͤbernahm, die Erde zu

erleuchten, ſah man die rieſenhafte Baſtille ſich finſter, majeſtaͤtiſch und regungslos erheben, die kraͤftig auf dem