ſchlotternd alle die Hofleute des Koͤnigthumes und alle die zur Hochzeit Geladenen in der Finſterniß zund in dem Nebel.
Allein mit ihren Frauen geblieben, trat Jeanne in ihr Zimmer, und kniete vor dem Bilde einer Heiligen nieder, in welche ſie großes Vertrauen ſetzte. Dann befahl ſie, daß man ſie allein laſſen moͤchte, und daß eine Erfriſchung fuͤr die Ruͤckkehr ihres Gatten bereit ge⸗ halten wuͤrde.
Herr von Briſſac that mehr, er ſandte ſechs Gar⸗ den ab, den Neuverehlichten an dem Thore des Louvre zu erwarten, um ihm zur Bedeckung zu dienen, wenn er zurückkehrte. Aber nach Verlauf von zwei Stunden des Harrens ſandten die Garden einen ihrer Kameraden ab, um den Marſchall zu benachrichtigen, daß alle Aus⸗ gaͤnge des Louvre geſchloſſen waͤren, und daß bevor man den letzten geſchloſſen, der wachthabende Kapitain geantwortet haͤtte:
— Wartet nicht laͤnger, es iſt unnoͤthig; Niemand wird heute Nacht mehr das Louvre verlaſſen. Seine Majeſtaͤt iſt zu Bett, und Jedermann ſchlaͤft.
Der Marſchall hatte dieſe Nachricht ſeiner Tochter uͤberbracht, welche erklaͤrte, daß ſie zu beſorgt waͤre, um ſich zu Bett zu legen, und ihren Gatten erwartend wachen wuͤrde.


