Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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alle Taugenichtſe, die mich allein nach dem Louvre zu⸗ ruͤckkehren laſſen, waͤhrend ſie den Faſching mitmachen. Ich hatte auf ſie gerechnet, und jetzt fehlen ſie mir; nun aber wirſt Du begreifen, daß Du mich nicht ſo allein gehen laſſen kannſt. Du biſt ein geſetzter und verheira⸗ theter Mann, Du mußt mich zur Koͤnigin zuruͤckfuͤhren. Komm, mein Freund, komm. Heda! ein Pferd fuͤr Herrn von Saint⸗Luc. Nicht doch, es iſt nicht noͤthig, fuͤgte er hinzu, indem er ſich eines Anderen beſann, mei⸗ ne Saͤnfte iſt breit, es iſt Platz fuͤr zwei darin.

Jeanne von Briſſac hatte kein Wort von dieſer Unterredung verloren; ſie wollte ſprechen, ihrem Gatten ein Wort ſagen, ihren Vater benachrichtigen, daß der Koͤnig Saint⸗Luc entfuͤhre; aber einen Finger auf ſei⸗ nen Mund legend, forderte ſie Saint-⸗Luc zum Schwei⸗ gen und zur Vorſicht auf. 1

— Den Henker, ſagte er leiſe,— entzweien wir uns jetzt, wo ich mir Franz von Anjou zum Freunde ge⸗ macht, nicht mit Heinrich von Valois. Sire, fuͤgte er laut hinzu, hier bin ich.— Ich bin Eurer Maje⸗ ſtaͤt ſo ergeben, daß, wenn Sie es geboͤte, ich Ihr bis an das Ende der Welt folgen wuͤrde.

Es entſtand ein großes Getuͤmmel, dann gewaltige Kniebeugungen, dann eine tiefe Stille, um die Ab⸗ ſchiedsworte des Koͤnigs an Fraͤulein von Briſſac und an ihren Vater zu hoͤren. Sie waren huldreich.

Dann ſtampften die Pferde auf dem Hofe, und die Fackeln warfen ihren rothen Schein auf die Fenſter⸗ ſcheiben. Endlich entſchwanden, halb lachend und halb