— Ihr hoͤrt, meine Herren, ſagte er, der Koͤnig ruft mich. Gute Jagd, auf Wiederſehn!
Und er verließ ſie ſogleich. Aber anſtatt zu dem Koͤ⸗ nige zu gehen, ſchlich er ſich laͤngs der noch mit Zuſchau⸗ ern und Taͤnzern beſetzten Waͤnde hin, und erreichte die Thuͤr, welche der von der ſchoͤnen Neuverehlichten, welche ihr Moͤglichſtes that, um ihn nicht fortgehen zu laſſen, zuruͤckgehaltene Buſſy bereits beruͤhrte.
— Ah, guten Abend, Herr von Saint⸗Luc, ſagte der junge Mann. Aber, wie ihr beſtuͤrzt ausſeht! Waͤ⸗ ret Ihr etwa zufaͤllig bei der großen Jagd, die ſich vor⸗ bereitet? Das waͤre ein Beweis Eures Muthes, aber es waͤre keiner Eurer Artigkeit.
— Nein, mein Herr, antwortete Saint⸗Luc, ich
ſah beſtuͤrzt aus, weil ich Euch ſuchte.
— Ah! Wahrhaftig?
——. Und weil ich beſorgt war, daß Ihr fortgegangen ſein moͤchtet. Theure Jeanne, fuͤgte er hinzu, ſagt Eurem Vater, daß er den Koͤnig aufzuhal⸗ ten ſucht; ich muß Herrn von Buſſy zwei Worte unter vier Augen ſagen.
Jeanne entfernte ſich raſch; ſie verſtand Nichts von allen dieſen Nothwendigkeiten, aber ſie unterwarf ſich ih⸗ nen, weil ſie fuͤhlte, daß ſie wichtig waͤren.
— Was wollt Ihr mir ſagen, Herr von Saint⸗Luc? fragte Buſſy.
— Ich wollte Euch ſagen, Herr von Buſſy, antwor⸗ tete Saint⸗Luc, daß, wenn Ihr irgend eine Verabre⸗ dung fuͤr heute Abend haͤttet, Ihr wohl thun wuͤrdet,


