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Saint⸗Luc einen Wink, indem er mit dem Auge auf den Guͤnſtling des Herzogs von Anjou deutete, der ſich entfernte. Mit einem Scharfblick, welcher das Vorrecht der Frauen iſt, verſtand ihm Jeanne, und auf den Edelmann zueilend verſperrte ſie ihm den Weg.
— O, Herr von Buſſy, ſagte ſie, man ſpricht von Nichts, als von einem Sonnet, das, wie man ver⸗ ſichert, Ihr gemacht habt.
— Gegen den Koͤnig, gnaͤdige Frau? fragte Buſſy.
— Nein, ſondern zu Ehren der Koͤnigin. Oh, ſagt es mir!
— Sehr gern, gnaͤdige Frau, ſagte Buſſy, indem er der Frau von Saint-Luc ſeinen Arm anbot; er ent⸗ fernte ſich, indem er ihr das Sonnet herſagte. 4
Waͤhrend dieſer Zeit kehrte Saint-Luc vorſichtig nach der Seite der Mignons zuruͤck, und er hoͤrte Que⸗ lus, welcher ſagte:
— Mit ſolchen Faͤhrten wird es nicht ſchwierig ſein, dem Thiere zu folgen; demnach alſo: an der Ecke des Hotels des Tournelles, neben der Porte Saint⸗Antoi⸗ ne, dem Hotel Saint⸗Pol gegenuͤber.
— Jeder mit einem Diener? fragte d' Epernon.
— Nicht doch, Nogaret, nicht doch, ſagte Quelus, laßt uns allein ſein, laßt uns allein unſer Geheimniß wiſſen; laßt uns allein unſer Werk vollbringen. Ich haſ⸗ ſe ihn, aber ich wuͤrde mich ſchaͤmen, wenn der Stock eines Bedienten ihn beruͤhrte; er iſt zu guter Edelmann.
— Werden wir alle ſechs mit einander ausgehen? fragte Maugiron
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