zugehoͤren, uͤberzeugt, daß er ſich ſo beſſer als Fuͤrſt be⸗ finden wuͤrde, als irgend einer auf der Welt.
Der Koͤnig runzelte die Stirn und kauete an ſei⸗ nem Schnurrbart.
— Indeſſen, was du auch ſagen magſt, Quelus, er⸗ widerte Maugiron, gehoͤrt er, wie mir ſcheint, doch Herrn von Anjou an.
— Dann, antwortete Quelus kaltbluͤtiger Weiſe, kommt das daher, weil Herr von Anjou ein weit groͤ⸗ ßerer Herr, als unſer Koͤnig iſt.
Dieſe Bemerkung war die beißendſte, welche man in Gegenwart Heinrichs aͤußern konnte, der den Herzog von Anjou immer bruͤderlicher Weiſe verabſcheuet hatte.
Obgleich er nicht das geringſte Wort erwiderte, ſah man ihn demnach auch erbleichen.
— Geht doch, geht doch, meine Herren, wagte Saint⸗ Luc mit Bangigkeit zu aͤußern, ein wenig Barmherzigkeit fuͤr meine Gaͤſte; verderbt mir meinen Hochzeitstag nicht.
Dieſe Worte Saint⸗Lucs errinnerten Heinrich wahr⸗ ſcheinlicher Weiſe an Gedanken anderer Art.
— Ja, ſagte er, laßt uns den Hochzeitstag Saint⸗
Lucs nicht verderben, meine Herren.
Und er ſprach dieſe Worte aus, indem er ſeinen Schnurrbart mit einer ſchlauen Miene kraͤuſelte, welche dem armen Neuvermaͤhlten nicht entging.
— Ei, rief Schomberg aus, Buſſy iſt alſo jetzt ein Verbuͤndeter der Briſſacs?
— Warum das? ſagte Maugiron.
— Weil ihn Saint⸗Luc jetzt vertheidigt. Was der
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