Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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man mir, daß der Koͤnig ungehalten auf mich ſei? Seit⸗ dem er gekommen, hoͤrte er nicht auf, mir zuzulaͤcheln.

Das ſagtet Ihr mir nicht bei der Ruͤckkehr von dem Mittagseſſen, theure Jeanne, denn da erregte ſein Blick Euch Furcht.

Seine Majeſtaͤt war damals ohne Zweifel uͤbel gelaunt, ſagte die junge Frau; jetzt

Jetzt iſt es weit ſchlimmer, ſagte Saint⸗Luc, der Koͤnig laͤchelt gezwungen. Es waͤre mir weit lieber, wenn er mir die Zaͤhne wieſe. Jeanne, meine arme Freundin, der Koͤnig bereitet uns irgend eine verraͤtheri⸗ ſche Ueberraſchung. O, blickt mich nicht ſo zaͤrtlich an, ich bitte Euch, und kehrt mir ſelbſt den Ruͤcken zu. Da kommt gerade Maugiron auf uns zu; haltet ihn zuruͤck, bemaͤchtigt Euch ſeiner, ſeid liebenswuͤrdig gegen ihn.

Wißt Ihr, mein Herr, ſagte Jeanne laͤchelnd,

daß das eine ſeltſame Anempfehlung iſt, und daß wenn

ich ſie buchſtaͤblich befolgte man glauben koͤnnte..

Ah, ſagte Saint⸗ Luc mit einem Seufzer, es waͤre ſehr erfreulich, wenn man es glaubte.

Und indem er ſeiner Frau den Ruͤcken wandte, de⸗ ren Erſtaunen auf das Hoͤchſte geſtiegen war, ging er Chicot den Hof zu machen, der ſeine Rolle als Koͤnig mit einer Waͤrme, mit einer Majeſtaͤt ſpielte, die nicht laͤcherlicher ſein konnte.

Den Urlaub benutzend, der Seiner Hoheit gegeben war, tanzte Heinrich waͤhrend dieſer Zeit. Aber im Tan⸗ zen verlor er Saint⸗Luc nicht aus dem Geſichte.