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und wirbelnd von dem erſten Koͤnige nach dem zweiten Koͤnige zuruͤck ſtroͤmten.
Heinrich III. bemerkte die Bewegung, und da er nur aufgeſperrte Maͤuler, verwirrte Augen und ſich auf einem Beine drehende Koͤrper vor ſich ſah, ſo fragte er:
— He, Ihr Herrn, was giebt es denn?
Ein langes Gelaͤchter antwortete ihm.
Von Natur wenig geduldig, und beſonders in die⸗ ſem Augenblicke wenig zur Geduld geſtimmt, begann der Koͤnig die Stirn zu runzeln, als Saint-Luc zu ihm tretend ſagte:
— Sire, Chicot, Euer Hofnarr, hat ſich gerade ſo wie Eure Majeſtaͤt gekleidet, und reicht den Damen ſei⸗ ne Hand zum Kuͤſſen. 3
Heinrich III. begann zu lachen. Chicot genoß an dem Hofe des letzten Valois eine Freiheit, welche dreißig Jahre zuvor Triboulet an dem Hofe Koͤnig Franz I. ge⸗ noß, und welche vierzig Jahre ſpaͤter Cangely an dem Hofe Koͤnig Ludwigs XIII. genießen ſollte.
Das kam daher, weil Chicot kein gewoͤhnlicher Narr war. Bevor er ſich Chicot nannte, hatte er ſich von Chicot genannt. Er war ein Bretagniſcher Edelmann, welcher, von Herrn von Mayenne mißhandelt, ſich zu Heinrich III. gefluͤchtet hatte, und der in zuweilen grau⸗ ſamen Wahrheiten den Schutz vergalt, welchen ihm der Nachfolger Karl's IX. hatte angedeihen laſſen.
— He! Meiſter Chicot, ſagte Heinrich, zwei Könige hier, das iſt viel.
— In dieſem Falle laß mich ferner meine Rolle als


