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— Herr von Monſoreau! rief er mit einer Beſorg⸗ niß aus, welche zu gleicher Zeit ſowohl in ſeiner Blaͤſſe als in der Aufregung ſeiner Stimme ſich bemerklich machte.
— Ja, gnaͤdiger Herr, ich ſelbſt, ſagte der Graf, indem er das in ſeinen Adern kochende Blut unter⸗ druͤckte oder vielmehr zu unterdruͤcken verſuchte.
Die Gewalt, welche er anwandte, ſich zu beherr⸗ ſchen, war ſo heftig, daß Herr von Monſoreau fuͤhlte, wie ſeine Beine ihm den Dienſt verſagten, und auf ei⸗ nen an dem Eingange ſtehenden Seſſel ſank.
— Aber Ihr werdet Euch toͤdten, mein lieber Freund, ſagte der Herzog, und gerade in dieſem Au— genblicke ſeid Ihr ſo bleich, daß Ihr einer Ohnmacht nahe zu ſein ſcheint.
— O, nicht doch, gnaͤdiger Herr. Ich habe fuͤr den Augenblick Eurer Hoheit zu wichtige Sachen anzu⸗ vertrauen. Vielleicht werde ich nachher ohnmaͤchtig wer⸗ den, das iſt moͤglich.
— Sagt an, ſprecht, mein lieber Graf, ſagte Frans ganz beſtuͤrzt.
— Aber nicht in Gegenwart Eurer Leute, wie ich meine, ſagte Monſoreau.
Der Herzog verabſchiedete Alle, ſelbſt Aurilly.
Die beiden Maͤnner befanden ſich allein
— Eure Hoheit kommt eben nach Haus? ſagts Mon⸗ ſoreau.
— Wie Ihr ſeht, Graf.


