Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 27—

— Ja, ſagte Monſoreau. Haſt Du ſie erkannt?

— Ei, es ſcheint mir, daß es der Prinz und Au⸗ rilly iſt.

— Ganz Recht, aber ſogleich werde ich daruͤber noch ſicherer ſein.

— Was will der gnaͤdige Herr thun?

— Komm!

Waͤhrend dieſer Zeit wandte ſich der Herzog und Aurilly durch die Straße Saint-Katharine mit der Ab⸗ ſicht, laͤngs der Gaͤrten hinzugehen und uͤber den Wall der Baſtille zuruͤckzukehren.

Monſoreau kehrte in ſein Haus zuruͤck, und befahl, ſeine Kutſche anzuſpannen.

Was der Herzog vorausgeſehn hatte, geſchah; bei dem Laͤrm, welchen Monſoreau machte, erſchrak Buſſy: das Licht erloſch von Neuem, das Fenſter oͤffnete ſich wieder, die Strickleiter wurde befeſtigt, und Buſſy war zu ſeinem großen Bedauern genoͤthigt, wie Romeo zu fliehen, aber ohne daß er wie Romeo, die erſten Strah⸗ len des Tages haͤtte aufgehen ſehen und die Lerchen haͤtte ſingen hoͤren.

In dem Augenblicke, wo er den Fuß auf den Bo⸗ den ſetzte und wo Diana ihm die Strickleiter zuwarf, kamen der Herzog und Aurilly an der Ecke der Baſtille hervor, ſie ſahen, gerade unter dem Fenſter der ſchoͤnen Diana, einen zwiſchen Himmel und Erde ſchwebenden Schatten; aber dieſer Schatten verſchwand faſt ſogleich an der Ecke der Straße Saint⸗Paul.