———
—yö
— 14—
— Ihr habt Recht, ſagte er, aber am Ende iſt der Koͤnig der Koͤnig.
— Bis daß er es nicht mehr iſt, nicht wahr? ſagte Monſoreau.
Der Herzog erbebte.
— Apropos, ſagte er, Frau von Monſoreau wohnt alſo nicht hier?
— Sie iſt in dieſem Augenblicke krank, gnaͤdiger Herr, ohne das wuͤrde ſie bereits gekommen ſein, Euch Eure unterthaͤnigſte Aufwartung zu machen.
— Krank? Die arme Frau!
— Ja, gnaͤdiger Herr.
— Der Kummer, daß ſie Euch hat leiden ſehen?
— Zuvoͤrderſt, und dann die Ermuͤdung dieſes Um⸗ zuges.
— Hoffen wir, daß das Unwohlſein von kurzer Dauer ſein wird, mein lieber Graf. Ihr habt einen ſo ge⸗ ſchickten Arzt.
Und er hob die Belagerung auf.
— Es iſt die Wahrheit, ſagte Monſoreau, dieſer liebe Remy hat mich wundervoll behandelt.
— Aber das iſt ja der Arzt Buſſys, den Ihr mir da nennt.
— Der Graf hat ihn mir in der That gegeben, gnaͤdiger Herr.
— Ihr ſeid alſo ſehr befreundet mit Buſſy?
— Er iſt mein beſter, ich darf ſogar ſagen, er iſt mein einziger Freund, antwortete Monſoreau kalt.


