Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
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— Ihr habt Recht, ſagte er, aber am Ende iſt der Koͤnig der Koͤnig.

— Bis daß er es nicht mehr iſt, nicht wahr? ſagte Monſoreau.

Der Herzog erbebte.

— Apropos, ſagte er, Frau von Monſoreau wohnt alſo nicht hier?

— Sie iſt in dieſem Augenblicke krank, gnaͤdiger Herr, ohne das wuͤrde ſie bereits gekommen ſein, Euch Eure unterthaͤnigſte Aufwartung zu machen.

— Krank? Die arme Frau!

— Ja, gnaͤdiger Herr.

— Der Kummer, daß ſie Euch hat leiden ſehen?

— Zuvoͤrderſt, und dann die Ermuͤdung dieſes Um⸗ zuges.

— Hoffen wir, daß das Unwohlſein von kurzer Dauer ſein wird, mein lieber Graf. Ihr habt einen ſo ge⸗ ſchickten Arzt.

Und er hob die Belagerung auf.

— Es iſt die Wahrheit, ſagte Monſoreau, dieſer liebe Remy hat mich wundervoll behandelt.

— Aber das iſt ja der Arzt Buſſys, den Ihr mir da nennt.

— Der Graf hat ihn mir in der That gegeben, gnaͤdiger Herr.

— Ihr ſeid alſo ſehr befreundet mit Buſſy?

— Er iſt mein beſter, ich darf ſogar ſagen, er iſt mein einziger Freund, antwortete Monſoreau kalt.