Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
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ſprochen wird, ſo wuͤrde Seine Majeſtaͤt nicht genug an ihren beiden Ohren haben.

Was ſpricht man in Paris, mein Herr? ſagte der Prinz, indem er ſich eben ſo haſtig nach dem Grafen umwandte, als ob ihn eine Schlange geſtochen haͤtte.

Monſoreau ſah, daß die Unterredung allmaͤlich eine ein wenig zu ernſte Wendung fuͤr einen Geneſen⸗ den genommen hatte, der noch nicht alle Freiheit zum handeln beſaß; er beruhigte den Zorn, der auf dem Grunde ſeiner Seele kochte, und indem er ein gleichguͤl⸗ tiges Geſicht annahm, ſagte er:

Was weiß ich, ich armer Gelaͤhmter, die Ereig⸗ niſſe ziehen voruͤber, und ich bemerke kaum den Schatten davon. Wenn der Koͤnig unwillig iſt, mich ſeinen Dienſt ſo ſchlecht beſorgen zu ſehen, ſo hat er Unrecht.

Wie das?

Ohne Zweifel, mein Unfall...

Nun!

Iſt ein wenig ſeine Schuld.

Erklaͤrt Euch.

Dann! Iſt Herr von Saint⸗Luc, der mir die⸗ ſen Degenſtich verſetzt hat, nicht einer der theuerſten Freunde des Koͤnigs? Der Koͤnig iſt es, der ihm die geheime Finte gezeigt, mit deren Huͤlfe er mir die Bruſt durchbohrt hat, und Nichts ſagt mir ſogar, ob es nicht der Koͤnig iſt, der ihn im Stillen an mich abgeſandt hat.

Der Herzog von Anjou machte faſt ein beiſtimmen⸗ des Zeichen.