Der Prinz biß ſich auf die Lippen, und warf ſich auf ſeinen Stuhl zuruͤck.
— Ihr wißt, Graf, ſagte er nach einem Augen⸗ blicke des Schweigens, daß man ſehr Eure Stelle als Oberjaͤgermeiſter von dem Koͤnige verlangt?
— Bah! Und unter welchem Vorwande, gnaͤdiger Herr?
— Viele behaupten, daß Ihr todt ſeid.
— O, gaaͤdiger Herr, ich bin uͤberzeugt, Ihr ant⸗ wortet, daß ich es nicht bin. 3
— Ich, ich antworte gar Nichts. Ihr begrabt Euch, mein Lieber, Ihr ſeid alſo todt.
Monſoreau bis ſich nun auch auf die Lippen.
— Was wollt Ihr, gnaͤdiger Herr? ſagte er. Ich werde meine Stelle verlieren.
— Wahrhaftig?
— Ja, es giebt zwei Sachen, die ich ihr vorziehe.
— Ah, aͤußerte der Prinz, das iſt ſehr uneigennuͤtzig von Eurer Seite.
— Ich bin einmal ſo, gnaͤdiger Herr. 8
— In dieſem Falle, wenn Ihr nun einmal ſo ſeid, ſo werdet Ihr es nicht unangemeſſen finden, daß der Koͤnig es erfaͤhrt.
— Wer ſollte es ihm ſagen?
— Hm, wenn er mich befragt, ſo muß ich ihm wohl unſere Unterredung wiederholen. — Meiner Treue, gnaͤdiger Herr, wenn man dem Koͤnige alles Dasjenige wiederholte, was in Paris ge⸗


