Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
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Der Prinz biß ſich auf die Lippen, und warf ſich auf ſeinen Stuhl zuruͤck.

— Ihr wißt, Graf, ſagte er nach einem Augen⸗ blicke des Schweigens, daß man ſehr Eure Stelle als Oberjaͤgermeiſter von dem Koͤnige verlangt?

— Bah! Und unter welchem Vorwande, gnaͤdiger Herr?

— Viele behaupten, daß Ihr todt ſeid.

— O, gaaͤdiger Herr, ich bin uͤberzeugt, Ihr ant⸗ wortet, daß ich es nicht bin. 3

— Ich, ich antworte gar Nichts. Ihr begrabt Euch, mein Lieber, Ihr ſeid alſo todt.

Monſoreau bis ſich nun auch auf die Lippen.

— Was wollt Ihr, gnaͤdiger Herr? ſagte er. Ich werde meine Stelle verlieren.

— Wahrhaftig?

— Ja, es giebt zwei Sachen, die ich ihr vorziehe.

— Ah, aͤußerte der Prinz, das iſt ſehr uneigennuͤtzig von Eurer Seite.

— Ich bin einmal ſo, gnaͤdiger Herr. 8

— In dieſem Falle, wenn Ihr nun einmal ſo ſeid, ſo werdet Ihr es nicht unangemeſſen finden, daß der Koͤnig es erfaͤhrt.

— Wer ſollte es ihm ſagen?

— Hm, wenn er mich befragt, ſo muß ich ihm wohl unſere Unterredung wiederholen. — Meiner Treue, gnaͤdiger Herr, wenn man dem Koͤnige alles Dasjenige wiederholte, was in Paris ge⸗