Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
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machte. Der Prinz wußte, daß ſich die Blumen nur in der Sonne faͤrben und duften, und die Frauen durch die Liebe. Diana war augenſcheinlich gluͤcklich, und fuͤr den immer boͤswilligen und argwoͤhniſchen Prinzen ſchien das Gluͤck Anderer eine Feindſeligkeit.

Als Prinz geboren, auf dunklen Schleichwegen maͤchtig geworden, entſchloſſen ſich der Gewalt, entweder zum Nutzen ſeiner Liebe, oder fuͤr ſeine Rache zu bedie⸗ nen, ſeitdem die Gewalt gelungen war; außerdem wohl⸗ berathen von Aurilly, meinte der Herzog, daß es ſchimpf⸗ lich fuͤr ihn ſei, ſo in ſeinen Wuͤnſchen durch ſo laͤcher⸗ liche Hinderniſſe aufgehalten zu werden, als es die Ei⸗ ferſucht eines Gatten und das Widerſtreben einer Frau ſind.

Eines Tages, als er ſchlecht geſchlafen und die Nacht mit der Verfolgung dieſer boͤſen Traͤume zuge⸗ bracht, die man in einem fieberhaften Halbſchlummer hat, fuͤhlte er ſich zu dem Ton ſeiner Wuͤnſche erhoben, und beſtellte ſeine Pferde und ſeine Begleitung, um Monſoreau zu beſuchen.

Monſoreau war, wie man weiß, nach ſeinem Hauſe des Tournelles ausgezogen.

Der Prinz laͤchelte bei dieſer Meldung. Das war das kleine Nebenſtuͤck des Schauſpieles von Méridor. Er erkundigte ſich, aber nur der Form wegen, nach dem Orte, wo dieſes Haus laͤge, man antwortete ihm, daß es auf dem Platze Saint-Antoine ſtaͤnde, und ſich nun nach Buſſy umwendend, der ihn begleitet hatte, ſag⸗ te er: