Teil eines Werkes 
6. Band (1846)
Entstehung
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rung kannte, er ſich bereit halten wollte ihn zu treffen, ohne ſich ſelbſt eine Bloͤße gegen ihn zu geben.

Nach einer anderen Seite hin hatte er auf ſeine politiſchen Hoffnungen nicht verzichtet; ganz im Gegen⸗ theile, und die Zuverſicht, die er zu ſeiner eigenen Wich⸗ tigkeit gefaßt, hatte ihn in ſeinen eigenen Augen erhoͤht. Kaum nach Paris zuruͤckgekehrt, hatte er demnach ſeine heimlichen Schliche und Umtriebe wieder begonnen. Der Moment war guͤnſtig; beruhigt durch die Art von

Triumph, welchen die Schwaͤche des Koͤnigs und die

Argliſt Katharinens den Anjouern bereitet hatte, be⸗ eiferten ſich eine große Anzahl jener ſchwankenden Ver⸗ ſchwoͤrer, welche dem Erfolge treu ſind, um den Herzog von Anjou herum, indem ſie auf dieſe Weiſe durch un⸗ merkliche, aber maͤchtige Faͤden die Sache des Prinzen wieder mit der der Guiſen verknuͤpften, welche vorſich⸗ tiger Weiſe im Hintergrunde blieben und ein Schweigen beobachteten, uͤber das Chicot ſehr beunruhigt war.

Uebrigens fanden keine politiſchen Mittheilungen von Seiten des Herzogs gegen Buſſy mehr ſtatt; eine ge⸗ heuchelte Freundſchaft, weiter Nichts. Der Prinz war, ohne ſich Rechenſchaft daruͤber abzulegen, daruͤber be⸗ unruhigt, den jungen Mann bei Monſoreau geſehen zu haben, und er grollte ihm fortwaͤhrend wegen dieſes Vertrauens, das der ſo mißtrauiſche Monſoreau Nichts deſto weniger zu ihm hatte. b

Er entſetzte ſich auch uͤber die Freude, welche das Geſicht Dianas erheiterte, uͤber die friſche Farbe, welche die Liebenswuͤrdigkeit, die ſie beſaß, noch anlockender

b

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