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— Recht gern, aber hilf mir aufzuſtehen, Heinrich.
— Welches Ungluͤck! Welches Ungluͤck! wiederholte man in den Vorzimmern.
— Den Teufel! Das wird ernſtlich, ſagte Chicot.
— Wir werden wohl thun, uns zu bewaffnen, ſagte der Koͤnig.
— Wir werden noch beſſer thun, ſagte Chicot, ei⸗ ligſt durch die kleine Thuͤre hinauszugehen, um mit ei⸗ genen Augen das Ungluͤck zu ſehen und zu beurtheilen, ſtatt es uns erzaͤhlen zu laſſen.
Den Rath Chicots befolgend, ging Heinrich faſt ſogleich durch die geheime Thuͤre hinaus, und befand ſich in dem Corridor, der nach den Zimmern des Her⸗ zogs von Anjou fuͤhrte. Dort ſah er gen Himmel er⸗ hobene Arme und hoͤrte die verzweifeltſten Ausrufungen.
— O, o, ſagte Chicot, ich errathe; Dein ungluͤck⸗ licher Gefangener wird ſich erdroſſelt haben. Sapper⸗ ment, Heinrich, ich mache Dir mein Kompliment, Du biſt ein groͤßerer Politiker, als ich glaubte.
— Ei nein, Ungluͤckſeliger, rief Heinrich aus, das kann es nicht ſein!
— Um ſo ſchlimmer, ſagte Chicot.
— Komm, komm!
Und Heinrich zog den Gaskonier mit ſich in das Zimmer des Herzogs.
Das Fenſter ſtand offen und war mit einer Menge Neugieriger beſetzt, die uͤber einander hockten, um die an den eiſernen Kreuzen befeſtigte Strickleiter zu be⸗
trachten. Die Dame von Monſoreau. Fünfter Band⸗ 4


