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— Laß hoͤren, Livarot, als unſer Qberjaͤgermeiſter eingetreten iſt, hatteſt Du uns Eure Flucht von Paris zu erzaͤhlen begonnen. Fahre fort!
Und Livarot fuhr fort.
Da aber unſer Amt als Geſchichtſchreiber uns das Vorrecht verleihet, beſſer als Livarot ſelbſt Dasjenige zu kennen, was vorgefallen war, ſo wollen wir unſere Erzaͤhlung an die Stelle der des jungen Mannes treten laſſen; vielleicht wird ſie dadurch an Colorit verlieren, aber ſie wird dabei an Ausdehnung gewinnen, da wir Dasjenige wiſſen, was Livarot nicht wiſſen konnte, naͤmlich, was in dem Louvre vorgefallen war.
Gegen die Mitte der Nacht wurde Heinrich der III. durch einen ungewoͤhnlichen Laͤrm erweckt, welcher in dem Palaſte erſchallte, in welchem indeſſen, ſobald der Koͤnig einmal zu Bett gegangen, die tiefſte Stille vor⸗ geſchrieben war.
Es waren Fluͤche, Heellebardenſtoͤße gegen die Mauern, eiliges Laufen in den Gallerieen, Verwuͤn⸗
ſchungen, um die Erde ſich aufthun zu laſſen, und mit⸗ ten unter all dieſem Laͤrmen, allen dieſen Stoͤßen, allen
dieſen Gotteslaͤſterungen, folgende von Tauſend Echos wiederholten Worte: 6
— Was wird der Koͤnig ſagen? Was wird der Koͤ⸗ nig ſagen?
Heinrich richtete ſich in ſeinem Bette auf und blickte Chicot an, der ſich, nachdem er mit Seiner Majeſtaͤt zu Nacht gegeſſen, in einem großen Seſſel, die Beine


