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IV.
Wie Koͤnig Heinrich der III. die Flucht ſeines geliebten Bruders, des Herzogs von Anjou, erfuhr, und was daraus hervorging.
Machdem der Oberjaͤgermeiſter den Speiſeſaal ver⸗ laſſen, dauerte das Mahl weit luſtiger, weit froͤhlicher, weit ungezwungener, als jemals fort.
Das finſtere Geſicht Monſoreaus hatte nicht Wenig dazu beigetragen, die jungen Edelleute in Schranken zu halten, denn, unter dem Vorwande und ſelbſt unter der Wirklichkeit der Ermuͤdung hatten ſie das beſtaͤndige Bruͤten uͤber traurigen Gegenſtaͤnden erkannt, welches der Stirn des Grafen dieſen Ausdruck unendlicher Be⸗ truͤbniß verlieh, die den eigenthuͤmlichen Charakter ſei⸗ nes Geſichts ausmachte.
Als er ſich entfernt und als der Prinz, der ſich in ſeiner Gegenwart immer gezwungen fuͤhlte, ſeine ruhige Miene wieder angenommen hatte, ſagte der Herzog:


