Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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und Ribérac ſitzende Oberjaͤgermeiſter hatte kaum die Annehmlichkeiten eines guten Seſſels geſchmeckt und ſich kaum einem reichlichen Mahle gegenuͤber befunden, als er ploͤtzlich den Appetit verlor.

Der Geiſt bekam wieder die Herrſchaft uͤber das Irdiſche.

Der in traurige Gedanken fortgeriſſene Geiſt kehrte wieder nach dem Parke von Méridor zuruͤck, und indem er von Neuem die Reiſe machte, welche der erſchoͤpfte Koͤrper zuruͤckgelegt hatte, betrat er nochmals wie ein aufmerkſamer Wanderer dieſen blumigen Pfad, der ihn an die Mauer gefuͤhrt hatte..

Er ſah das wiehernde Pferd wieder, er ſah die verfallene Mauer wieder, er ſah die beiden verliebten und fliehenden Schatten wieder, er hoͤrte den Schrei Dianas, dieſen Schrei, der auf dem Grunde ſeines Herzens wieder ertoͤnt war.

Nun, gleichguͤltig gegen das Getoͤſe, das Licht, ſelbſt das Mahl, vergeſſend, wem zur Seite und wem gegenuͤber er ſich befaͤnde, begrub er ſich in ſeine eige⸗ nen Gedanken, indem ſeine Stirn allmaͤlig ſich mit Wolken bedeckte und ſeiner Bruſt ein dumpfes Stoͤhnen entſchluͤpfte, welches die Aufmerkſamkeit der erſtaunten Gaͤſte auf ſich zog.

— Ihr fallt um vor Ermuͤdung, Herr Oberjaͤger⸗ meiſter, ſagte der Prinzz wahrlich, Ihr wuͤrdet wohl

thun zu Bett zu gehen. — Meiner Treue, ja, ſagte Livarot, der Rath iſt