Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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ploͤtzlich aus der Dunkelheit in das helle Licht verſetzte Nachteule den Kopf ab.

— Setzt Euch dorthin und eßt, ſagte der Herzog, indem er Monſoreau einen Platz ſich gegenuͤber andeutete.

— Gnaͤdiger Herr, antwortete Monſoreau, ich habe großen Durſt, ich habe großen Hunger, ich bin ſehr ermuͤdet; aber ich werde nicht eher trinken, ich werde nicht eher eſſen, ich werde mich nicht eher ſetzen, als bis ich mich bei Eurer Hoheit eines Auftrages von der hoͤchſten Wichtigkeit erledigt habe.

— Ihr kommt von Paris, nicht wahr?

— In groͤßter Eile.

— Nun denn! Ich hoͤre, ſagte der Herzog.

Monſoreau naͤherte ſich Franz, und, das Laͤcheln auf den Lippen, den Haß im Herzen, ſagte er leiſe zu ihm:

— Gnaͤdiger Herr, Ihre Majeſtaͤt, die Koͤnigin Mutter, naͤhert ſich in ſtarken Tagereiſen; ſie kommt Eure Hoheit zu beſuchen.

Der Herzog, auf den Aller Augen geheftet waren, ließ eine ploͤtzliche Freude durchblicken.

— 3s iſt gut, ſagte er, ich danke Euch, Herr von Monſoreau, heute wie immer finde ich Euch als einen treuen Diener; laßt uns zu eſſen fortfahren, meine Herren.

Und er naͤherte der Tafel ſeinen Seſſel wieder, den er einen Augenblick lang zuruͤckgeſchoben hatte, um Herrn von Monſoreau anzuhoͤren.

Das Bankett begann wieder; der zwiſchen Livarot