Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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Pferd des von ihm in dem Parke uͤberraſchten Einge⸗ drungenen mit ſich zu nehmen.

Dieſer Racheplan verlieh ihm Kraͤfte; er begann ſeinen Lauf wieder, und gelangte keuchend und mit Schweiß bedeckt an dem Fuße der Mauer an.

Nun ſich an jedem Zweige helfend, gelangte er auf die Firſte, und ſank wieder auf der anderen Seite herab; aber auf der anderen Seite befand ſich kein Pferd mehr, oder richtiger geſagt, keine Pferde mehr. Der Ge⸗ danke, den er gehabt hatte, war ſo gut, daß vor ihm ſein Feind ihn gehabt, und ſein Feind ihn benutzt hatte.

Auf das Hoͤchſte niedergebeugt, ließ Herr von Monſoreau ein Bruͤllen der Wuth entſchluͤpfen, indem er die Fauſt dieſem boshaften Daͤmon zeigte, der zu⸗ verlaͤſſig in der bereits tiefen Dunkelheit des Waldes uͤber ihn lachte; aber da bei ihm der Wille nicht leicht beſiegt war, ſo wirkte er gegen das auf einander fol⸗ gende Mißgeſchick, das es darauf abgeſehn zu haben ſchien, ihn niederzubeugen, und ſich auf der Stelle trotz der raſch hereinbrechenden Nacht orientirend, ſammelte er alle ſeine Kraͤfte, und erreichte Angers auf einem Richtwege, den er ſeit ſeiner Jugend kannte.

Zwei und eine halbe Stunde nachher langte er vor Durſt, Hitze und Ermuͤdung ſterbend an dem Stadtthore an; aber die Ueberſpannung der Gedanken hatte dem Koͤrper Kraͤfte verliehen, und er war immer noch der eigenwillige und zugleich heftige Mann.

Außerdem hielt ihn ein Gedanke aufrecht: er wollte die Schildwache, oder vielmehr die Schildwachen be⸗