Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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der Mauer herab, und ſein Schwerdt in der Hand, be⸗ gann er Gebuͤſche und Zweige zu durchhauen, um den Fluchtigen zu folgen.

Aber Alles war verſchwunden, Nichts ſtoͤrte mehr die Stille des Parkes; kein Schatten in dem Hinter⸗ grunde der Alleen, keine Spur auf den Wegen, kein Geraͤuſch in dem Dickicht, als den Geſang der Nachti⸗ gallen und der Grasmuͤcken, welche, daran gewoͤhnt, die beiden Liebenden zu ſehen, durch ſie nicht hatten er⸗ ſchreckt ſein koͤnnen.

Was thun bei dieſer Einſamkeit? Was beſchließen? Wohin eilen? Der Park war groß; man konnte bei dem Verfolgen derjenigen, welche man ſuchte, diejenigen an⸗ treffen, welche man nicht ſuchte.

Herr von Monſoreau dachte, daß die Entdeckung, welche er gemacht hatte, fuͤr den Augenblick genuͤge; außerdem fuͤhlte er ſich von einem zu heftigen Gefuͤhle beherrſcht, um mit der Vorſicht handeln zu koͤnnen, die er einem ſo furchtbaren Nebenbuhler gegenuͤber, wie Franz war, enthalten mußte; denn er zweifelte nicht, daß dieſer Nebenbuhler der Prinz waͤre. Dann, wenn er es zufaͤlliger Weiſe nicht war, ſo hatte er bei dem Herzoge von Anjou eine dringende Sendung auszufuͤh⸗ ren; außerdem wuͤrde er wohl ſehen, wenn er ſich wie⸗ der bei dem Prinzen befaͤnde, was er von ſeiner Straf⸗ barkeit oder von ſeiner Unſchuld halten muͤßte.

Dann ſtieg ein koͤſtlicher Gedanke in ihm auf: naͤmlich an demſelben Orte, wo er ſie bereits erſtiegen hatte, wieder uͤber die Mauer zu klettern, und das

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