Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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ausgehauen, deren Zweige an dieſem Orte die Ausſicht verſperrten und die Zeichen verhinderten.

Soviel Anſtrengungen wurden mit einem gaͤnzlichen Erfolge gekroͤnt; Herr von Monſoreau befand ſich kaum

auf ſeinem Beobachtungsplatze, als er an dem Fuße

eines Baumes eine Mantille von blauer Farbe und ei⸗ nen Mantel von ſchwarzem Sammet erblickte. Die Mantille gehoͤrte ohne Widerrede einer Frau, und der ſchwarze Mantel einem Manne; außerdem brauchte man nicht weit zu ſuchen, der Mann und die Frau gingen funfzig Schritte weit von da Arm in Arm ſpazieren, indem ſie der Mauer den Ruͤcken zuwandten und außer⸗ dem durch das Laub der Gebuͤſche verborgen waren⸗

Ungluͤcklicher Weiſe fuͤr Herrn von Monſoreau, wel⸗ cher die Mauer nicht an ſeine Heftigkeit gewoͤhnt hatte, loͤſte ſich ein Bruchſtein von der Firſte ab, und fiel, die Zweige zerbrechend, bis auf das Gras; dort verur⸗ ſachte er ein dumpfes Echo. 8

Bei dieſem Getoͤſe ſcheint es, daß die Perſonen deren Zuͤge das Gebuͤſch Herrn von Monſoreau verbarg, ſich umwandten und ihn erblickten, denn ein ſcharfer und bedeutſamer weiblicher Schrei ließ ſich hoͤren; dann ver⸗ kuͤndete ein Rauſchen in den Zweigen dem Grafen, daß ſie ſich gleich zwei erſchreckten Rehen fluͤchteten.

Bei dem Schrei der Frau hatte Monſoreau ſich ſeine Stirn mit Angſtſchweiß bedecken gefuͤhlt. Er hatte Dianas Stimme erkannt.

Von nun an unfaͤhig der Regung von Wuth zu widerſtehen, die ihn fortriß, ſprang er von der Hoͤhe