Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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dann ging er von dem Ganzen auf die einzelnen Um⸗ ſtaͤnde uͤber.

Das Pferd verdiente darunter den erſten Rang, es erlangte ihn.

Das plauderhafte Pferd trug einen mit einer ſil⸗ bergeſtickten Decke verſehenen Sattel. In einer der Ecken befand ſich ein doppeltes F mit einem doppelten A ver⸗

ſchlungen.

Es war ohne allen Zweifel ein Pferd aus den Staͤl⸗ len des Prinzen, da der Namenszug Franz von Anjou bildete.

Der Verdacht des Grafen wurde bei dieſem Anblicke zur wahren Unruhe. Der Herzog war alſo hierher ge⸗ kommen, er kam oft her, da außer dem angebundenen

Pferde es noch ein zweites gab, das den Weg kannte.

Da der Zufall ihn auf dieſe Spur gefuͤhrt hatte, ſo ſchloß Monſoreau daraus, daß er der Spur bis ans Ende folgen muͤſſe.

Das lag zuvoͤrderſt in ſeinen Gewohnheiten als Oberjaͤgermeiſter und als eiferſuͤchtiger Gatte.

Aber ſo lange er auf dieſer Seite der Mauer blieb, war es augenſcheinlich, daß er Nichts ſehen wuͤrde.

Dem zu Folge band er ſein Pferd neben das Nach⸗ barpferd, und begann herzhaft hinaufzuklettern.

Das war etwas Leichtes, ein Fuß rief den ande⸗ ren; die Hand hatte ihre ganz bereiten Plaͤtze, um ſich darauf zu ſtuͤtzen, die Biegung des Armes war auf der Oberflaͤche der Steine der Mauerfirſte bezeichnet, und

man hatte mit einem Jagdmeſſer ſorgfaͤltig eine Eiche Die Dame von Monſoreau. Fünfter Band. 3