Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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ſich dem Stadtthore naͤherte, beſchleunigte es ſeinen Gang.

— In Wahrheit, murmelte Monſoreau, ich ſehe, daß man mir nicht zu Viel von ihm geſagt hat; demnach alſo, da Du Deinen Weg ſo gut kennſt, ja, Roland, ja.

Und er ließ die Zuͤgel auf den Hals Rolands fallen.

Auf dem aͤußeren Boulevard angelangt, zoͤgerte das Pferd einen Augenblick lang, um zu wiſſen, ob es ſich zur Rechten oder zur Linken wenden ſollte.

Es wandte ſich zur Linken.

In dieſem Augenblicke kam ein Bauer voruͤber.

— Habt Ihr einen Haufen Reiter geſehen, Freund? fragte Monſoreau.

— Ja, mein Herr, antwortete der Landmann, ich bin ihm begegnet, dort vorwaͤrts.

Das war gerade die Richtung, welche Roland ein⸗ geſchlagen, in welcher der Bauer dieſem Haufen begegnet war.

— Geh, Roland, geh, ſagte der Oberjaͤgermeiſter, indem er ſeinem Pferde die Zuͤgel ſchießen ließ, das ei⸗ nen geſtreckten Trab annahm, mit welchem man natuͤr⸗ licher Weiſe drei bis vier Stunden in einer zuruͤcklegen mußte.

Das Pferd eilte noch einige Zeit lang den Boule⸗ vard entlang, dann wandte es ſich ploͤtzlich zur Rechten, indem es einen bluͤhenden Fußpfad einſchlug, der durch das Feld fuͤhrte.

Monſoreau ſchwankte einen Augenblick lang, um zu