Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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— Tretet in den Stall, mein Herr, und waͤhlt Euch ſelbſt, ſie gehoͤren Alle Seiner Gnaden.

— Sehr ſchoͤn.

Monſoreau trat ein.

Zehn bis zwoͤlf der ſchoͤnſten und der friſcheſten Pferde verzehrten ein reichliches Futter in den mit dem ſchmackhafteſten Hafer und Heu von Anjou gefuͤllten Krippen.

— Da, ſagte der Oberhaushofmeiſter, waͤhlt!

Monſoreau warf auf die Reihe der Thiere einen Kennerblick.

— Ich nehme dieſen Braunen da, ſagte er, laßt mir ihn ſatteln.

— Roland.

— Er heißt Roland?

— Ja, es iſt das Lieblingspferd Seiner Hoheit. Er reitet es alle Tage, es iſt ihm von Herrn von Buſſy geſchenkt worden, und Ihr wuͤrdet es gewiß nicht im Stalle finden, wenn Seine Hoheit nicht neue Pferde verſuchte, die er von Tours erhalten hat.

— Schoͤn, es ſcheint, daß ich kein ſchlechtes Auge habe.

Ein Stallknecht kam herbei.

— Sattelt Roland, ſagte der Oberhaushofmeiſter.

Was das Pferd des Grafen anbelangt, ſo war es von ſelbſt in den Stall gekommen und hatte ſich auf die Streu ausgeſtreckt, ohne nur abzuwarten, daß man ihm das Geſchirr abnaͤhme.

Roland war in einigen Secunden geſattelt. Herr von Monſoreau ſchwang ſich leicht auf den Sattel, und